Die Preise für 4K Monitore fallen – doch Intel will noch mehr! | Gastartikel

Samsung_UD590_004„Schärfer als die Realität“ – das war der Slogan schlecht hin für HD bzw. Full HD. Laut den Display-Herstellern soll die Nachfolgetechnologie noch schärfer und noch näher an der Wirklichkeit sein. Warum? Nach Full HD und 3D muss eine technische Neuerung her, die die Kunden vom Kauf überzeugen soll. Diese ist seit Ende 2012 mit ersten Geräten zu unglaublich hohen Preisen auf dem Markt: UHD (Ultra HD) oder auch 4K wird sie genannt.

Zum Standard wurde diese Technologie kurz vor der IFA 2012 in Berlin durch die ITU – die Internationale Telekommunikationsunion. Da sich die Organisation nicht auf eine feste Pixelanzahl einigen konnte, gibt es zwei Auflösungen, die unter die Kategorie UHD (Ultra High Definition) fallen: 4K mit 3840×2160 Pixeln und 8K mit 7680×4320 Pixeln. Der Name 4 bzw. 8K stammt simpel von der Vervierfachung bzw. der Verachtfachung der Pixelanzahl gegenüber der momentan sehr verbreiteten Full HD Auflösung von 1920×1080 Pixeln ab. Unschwer zu erkennen ist: Verdoppelt sich die Auflösung, vervierfachen sich die Pixel.

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Noch Ende letzten Jahres waren Monitore, die eine native 4K-Auflösung bieten, fast unbezahlbar mit weit über 2.000 oder 3.000 Euro. Langsam sinken die Preise allerdings kontinuierlich und es gibt schon UHD-Monitore für weit unter 1.000 Euro. Dieser Preisverfall begann allerdings erst im zweiten Quartal 2014 – der Grund dafür ist Intel. (Link: Computerworld)

Laut Intel sind die Preise für die ultrahochauflösenden Monitore, vor allem bei kleinen Bildschirmdiagonalen, viel zu teuer. Deshalb plant Intel eine Allianz mit Samsung, um noch pünktlich zum diesjährigen Weihnachtsgeschäft erschwingliche Monitore mit der neusten Technik auf den Markt zu bringen. Intel ist und bleibt einer der Global-Player im Computermarkt. Wenn dieser Hersteller eine solche Aussage macht, sollte man wirklich hellhörig werden.

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Der Chiphersteller aus Kalifornien möchte die Preise mit Hilfe des Platzhirsches im Monitore-Bereich aus Südkorea den Preis auf weit unter 400 Euro drücken. Momentan gibt es schon Modelle, die unter die 500 Euro Marke gerutscht sind. Dabei: der Dell P2815Q und der AOC U2868Pqu. Der AOC war bereits von Anfang an für diesen Preis zu haben, wohingegen das Modell von Dell schnell von 600 Euro auf unter 500 Euro im Preis fiel.

Das Problem: Beide Modelle sind mit 28 Zoll sehr groß – das ist nicht unbedingt für jeden Anwender von Vorteil. Viele Nutzer kommen sehr gut mit 21 oder 24 Zoll aus. 4K Monitore in dieser Größenordnung sind immer noch sehr teuer (über 900 Euro). Das ist für jedem „Otto-Normal-Verbraucher“ viel Geld für einen 24 Zoll Monitor. Der Hauptgrund für den hohen Preis liegt in der Art und Weise wie die Panels gefertigt werden.  Genau hier möchte Intel zusammen mit Samsung ansetzen und an der Art und Weise wie die Panels gefertigt werden arbeiten. Die neuen Panels sollen dann PLS-Panel heißen.

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Auch für Samsung, die momentan nur ein Modell mit nativer UHD-Auflösung im Sortiment haben (Samsung U28D590D), ist dies ein wichtiger Schritt in diesen neuen wachsenden Markt.

Die Auswahl ist noch klein, umso wichtiger ist es, sich zu informieren. 4K Monitor Testberichte (Link: www.4k-monitor-test.com) gibt es schon einige, sie sind aber noch spärlich gesät – kein Wunder, zum Zeitpunkt des Artikels sind zum Beispiel bei Amazon gerade mal 10 4K Monitore gelistet.

Wir dürfen gespannt sein, inwieweit sich das bis Weihnachten noch ändern wird!

Top 10 4K Monitore nach Preis (Stand: 04.07.2014)

  1. Dell P2815Q – 476,95 €
  2. AOC U2868Pqu – 487,09 €
  3. Lenovo ThinkVision Pro2840m – 537,84 €
  4. Philips 288P6LJEB – 549,00 €
  5. Samsung U28D590D – 575,36 €
  6. Asus PB287Q – 684,95 €
  7. Dell Ultrasharp UP2414Q – 719,00 €
  8. NEC Display Solutions ES244UHD – 1192,77 €
  9. Dell Ultrasharp UP3214Q – 1579,82 €
  10. Asus PQ3214Q – 2212,08 €

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