Was ist eigentlich ein „Senioren-Smartphone“? | Gastartikel

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Fast jeder kennt wahrscheinlich ältere Menschen, die kein Smartphone besitzen, weil sie der Meinung sind, dass sie mit dieser neumodischen Technik nicht zurecht kommen würden. Doch ein Smartphone kann in vielen Situationen sehr hilfreich ein: Wenn man zum Beispiel in einer fremden Stadt ist, keinen Stadtplan hat und zu einem bestimmten Ort will. Oder wenn man unterwegs die Abfahrzeiten von Zügen nachschauen möchte.

Ein Smartphone erlaubt es einem, nicht alles vorher planen zu müssen, sondern sich in einer Situation selbst helfen zu können. Auch Senioren können von diesen Vorteilen profitieren.

Probleme herkömmlicher Smartphones

Leider sind viele Smartphones jedoch so gestaltet, dass Senioren nur schlecht mit ihnen umgehen können: Sie verfügen über zu kleine Symbole, das Menü ist zu unübersichtlich und die Bedienung nicht intuitiv genug für ältere Menschen. Genau hier setzen Senioren-Smartphones an: Diese Modelle verfügen über größere Symbole, lautere Töne, einfachere Menüs, sind hörgerätekompatibel und besitzen Zusatzfunktionen wie zum Beispiel eine Notruftaste, über die man in Gefahrensituationen schnell und unkompliziert Hilfe rufen kann.

Anfangs handelte es sich bei Senioren-Smartphones meist um Modelle, die nicht mal mobiles Internet hatten und mit einem Herstellereigenen Betriebssystem liefen, für das es keine oder nur sehr wenige Apps gab. Mittlerweile gibt es jedoch Modelle mit Android, die zwar technisch nicht auf dem Stand eines Samsung Galaxy S6 sind, für den Alltag aber gut aufgestellt sind.

Nachteile von Senioren-Smartphones und Alternativen

Auf dem Blog senioren-handys.com wurde vor kurzem eines der neuen Senioren-Smartphones getestet. Mit dem Fazit, dass das Modell zwar sehr gut auf die Zielgruppe abgestimmt ist, allerdings ist der Preis deutlich höher als bei einem vergleichbar ausgestatteten herkömmlichen Smartphone ist.

Alternativ gibt es mittlerweile die Möglichkeit ein normales Smartphone mithilfe von Apps seniorenfreundlich zu gestalten. Die App „Big Launcher“ sorgt zum Beispiel dafür, dass Symbole größer dargestellt werden und das Menü vereinfacht wird.

So kann man mit wenig Aufwand ein günstiges Smartphone umwandeln und dadurch Geld sparen. Allerdings gibt es einige Funktionen, auf die man in diesem Fall verzichten muss, da diese nicht durch die App nachträglich hinzugefügt werden können (zum Beispiel extra laute Töne, eine physische Notruftaste oder Hörgerätekompatibilität).

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